Reisen und Fotografie

Österreich – Wandern im Sommer

21. Mai 2017

Eine Anleitung, warum in Serfaus/Österreich das Wandern im Sommer ein Traum ist

Wandern bedeutet für meinen Mann und mich eine tolle Verbindung von Erlebnis, Sport und das Genießen wundervoller Landschaften. Unsere Schuhe, die bei solchen Strecken von guter Qualität sein müssen, haben schon viele Kilometer ausgehalten.

Die Wanderwege in der Gegend von Serfaus sind für uns einfach die schönsten. Wir haben schon einige Gebiete in Österreich bereist, kommen aber immer wieder auf diese traumhafte Landschaft zurück.

Die Vielfältigkeit dieser Gegend ist einfach unschlagbar. Serfaus liegt auf einem Sonnenplateau und bildet das Ende der drei nacheinander liegenden Ortschaften Ladis und Fiss.

In Serfaus ist auch die meiste Anzahl der verfügbaren Gondeln in alle Richtungen. Es geht hinauf in schwindelerregende Höhen – entweder mit Gondel oder zu Fuß -, um dann wieder in gut ausgebauten Wegen die Strapazen vom Aufstieg ausklingen zu lassen. Man verfügt über ein unfassbar großes Netz an Routen. Gute Beschilderungen sorgen dafür, dass man sich nicht verläuft. Markierungen auf den Wegschildern in unterschiedlichen Farben zeigen an, welche Schwierigkeitsgrade zu bewältigen sind. Ich persönlich lasse jedoch die Wege mit den schwarzen Markierungen aus. Meine Akrophobie macht mir da leider einen Strich durch die Rechnung.

Dennoch ist die Auswahl der Pfade sehr groß und zentral gehalten. Für jeden Fitnessgrad ist etwas dabei. Auch die Einkehrmöglichkeiten sind nicht zu verachten.

Unsere Gastfamilie Geiger, die uns schon seit Jahren beherbergt, ist zentral aber doch ruhig gelegen (5 Minuten Fußweg bis zur Innenstadt und somit zum nächsten Bäcker). Wir haben uns immer heimisch und gut aufgehoben gefühlt.

Kulinarisches

Serfaus selbst bietet – obwohl es ein kleiner Ort ist – alle Möglichkeiten. Einige Restauraunts bieten unterschiedliche kulinarische Genüsse von heimischer Kost über Steakhaus oder auch Pizzeria. Natürlich kann man auch einmal selbst einkaufen im ortsansässigen kleinen Supermarkt, wenn man ein Appartement mit integrierter und gut ausgestatteter Küche hat.

Allerdings gibt es auch sehr viele Hotels, die viel Komfort bieten. Jedoch haben wir diese noch nie ausprobiert. Daher kann ich hierzu nicht viel sagen.

Die Einkehrmöglichkeiten entlang den Wanderwegen bieten ebenfalls vielfältige Eindrücke. Ausgefallen fand ich das „Kölner Haus“, zumal wir aus Köln kommen. (Betrieben vom Deutschen Alpenverein, Sektion Rheinland-Köln). Hätte man auch nicht erwartet.

Die Möseralm ist erste Anlaufstelle vieler Urlauber, vor allem mit Kindern. Hier erhält man im Summer Park Fiss, der dieser Alm angeschlossen ist, schon einmal den ersten Einblick, welche Freizeitmöglichkeiten für Kinder – ob groß oder klein – geboten wird. Übrigens ist der Kaiserschmarrn auf der Möseralm sehr zu empfehlen.

Am Beeindruckendsten fand ich die Alm zum Leithe Wirt. Eine sehr gepflegte Gastronomie. Und ich habe in meinem Leben noch nicht solch edle Sanitärräume gesehen.

 

 

 

 

 

Zum guten Schluss: Das Klima

Klimatabelle Serfaus, Quelle: https://www.holidaycheck.de

Unseres Erachtens ist die beste Zeit zwischen Ende Juli bis Anfang August. Das ist die wärmste Zeit des Jahres. Sollte es einmal regnen, hat man viele verschiedene Möglichkeiten, seine Freizeitgestaltung zu verlagern, z.B. nach St. Moritz, einen Trip nach Meran/Südtirol – dort herrschen dann ca. 30 Grad -, oder man sieht sich einfach die Swarovsky-Kristallwelten in Watten/Tirol an.

Natürlich hat es auch schon einmal mitten im Sommer Wintereinbrüche gegeben. Aber das ist eher die Ausnahme, kam bisher in unseren Urlauben nur einmal vor und der Spuk war am nächsten Tag schon wieder vorbei.

Lassida Alm, 2.350 m Höhe, Wintereinbruch im Juli

 

 

Der nächste Tag war schon wieder T-Shirt-Wetter

 

Fazit:

Auf jeden Fall haben uns unsere Touren stets herausgefordert und riesigen Spaß gemacht! Und am Schluss darf nach dem Abstieg vom Berg natürlich nicht eine kühle Erfrischung fehlen. Die erhält man nämlich entweder direkt an der Gondelstation in Serfaus oder aber noch familiärer in der Ortsmitte, am Geiger’s Posthotel.

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