Kochen

Es ist Holunderblütenzeit!

22. Mai 2017

Ein kleiner Exkurs in den Bereich der Holunderblüten

Da nun wieder die Holunderblütenzeit ansteht, hab ich mein tägliches Spazieren gehen genutzt und bin sehr fündig geworden. Holunder wächst in unserer Gegend erfreulicherweise in reichhaltiger Menge. Fernab vom Straßenverkehr gepflückt ist er unbelastet von Abgasen, so dass ich einen guten Vorrat anlegen konnte und auch gleich meine neuen Rezepte ausprobiert habe.
Holunder ist sehr gesund, hilft bei Husten und grippalen Infekten, stärkt das Immunsystem, den Kreislauf und vieles mehr. Als Sirup sehr lecker in einem Gläschen Sekt, ersetzt den Hugo um ein Vielfaches! In Erdbeermarmelade mit ganzen Blüten auch sehr lecker und in getrockneter Form als Tee oder Inhalationsmittel für die Gesundheit!

Holunderblüten trocknen

Der ideale Zeitpunkt, um die Holunderblüten zu ernten ist, wenn die Blüten voll erblüht sind.
Die Blüten sollten nur bei trockener Witterung gesammelt werden und es darf auch kein Morgentau mehr auf den Blüten vorhanden sein.
Zum Trocknen brauchen die Holunderblüten einen trockenen, warmen Ort. Ob die Blüten richtig durchgetrocknet sind, erkennt man daran, dass auch die Stiele trocken sind und die Holunderblüten bei Bewegung rascheln. Die Blüten daher auf unbedrucktem Papier oder Küchenkrepp großzügig auslegen. Beim Trocknen immer wieder mal wenden. Man kann diese auch im Backofen bei 40 Grad trocknen (erreicht man beim Einschalten des Backofenlichtes).

Nach dem Trocknen werden die einzelnen Blüten von den Stielen gepflückt und nochmals getrocknet.
Danach sollten die Blüten lichtgeschützt und vor allem absolut trocken, z.B. in einem dunklen Schraubglas, aufbewahrt werden.

Holunderblüten-Tee

1-2 Teel. getrocknete oder frische Holunderblüten mit 1/4 l nicht mehr kochendes Wasser aufgießen und 5-10 Minuten ziehen lassen. Bei Erkältungen 3-4 Tassen am Tag langsam trinken. Holunderblüten sind wahre Gesundheitswunder!
Der Holunder gilt als anregend, blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, milchbildend, pilztötend, schleimlösend und schweißtreibend und wird überdies zur Hautpflege sowie zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt.
Er enthält Anthocyan, ätherisches Öl, Carotinoide, Cholin, Flavonoide, Fluor, Gerbstoffe (Gerbsäure), Glycoside (Sambunigrin), Kalium, Niacin, Schleimstoffe, Vitamin A, B und C.

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